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Gesundheit beginnt im Kopf!

Glutathion (GSH)  –  So wichtig wie die Luft zum Atmen

Der Mensch ist im täglichen Leben immer Angriffen aus der Umwelt ausgesetzt: Schadstoffe aus der Luft und der Nahrung, UV-Strahlung, Lärm und Stress. Sie begünstigen die Entstehung von freien Radikalen im Körper. Werden mehr freie Radikale gebildet als der Körper neutralisieren kann, entsteht oxidativer Stress. Oxidativer Stress beschleunigt das Altern mit all seinen Begleiterscheinungen und hat entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität.

Antioxidantien

Warum Antioxidantien für unseren Körper so wichtig sind

Das im Körper natürlicherweise vorkommende Glutathion ist das bedeutendste und stärkste Antioxidans im menschlichen Körper. Glutathion wird zwar vom Körper selbst synthetisiert, ab dem 40. Lebensjahr nimmt der Glutathion-Gehalt jedoch stark ab. Lebensprozesse in Zellen erfordern ein reduzierendes Milieu, das mit Hilfe einer Vielzahl antioxidativer Enzyme aufrechterhalten werden muss. Das Phänomen ist aus dem täglichen Leben bekannt. So ändert ein aufgeschnittener Apfel oder ein Stück Fleisch rasch die Farbe. Die Lebensmittel verderben mittelfristig da der Luftsauerstoff chemische Reaktionen im Gewebe auslöst. Den Belastungen durch oxidativen Stress kann durch eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien begegnet werden.

Glutathion in der Pflanzenwelt

Die wichtige Rolle von Glutathion in der Pflanzenwelt

Glutathion (GSH) ist nicht nur in den menschlichen Körperzellen vorhanden, sondern auch in fast allen pflanzlichen Zellen in hoher Konzentration enthalten und kann als eine Art Redoxpuffer angesehen werden, d.h. bestimmte aggressive Stoffe werden daran gebunden. Es ist an der Entfernung toxischer Peroxide wie Ozon beteiligt und unterstützt die Bindung von Schwermetallen in der Pflanze.

Phytosanierung – Reinigung von schadstoffbelastetem Boden (auch Wasser oder Luft) mit Hilfe von Pflanzen

Viele Pflanzen haben die Fähigkeit, in schadstoffbelasteten Medien (Boden, Wasser, Luft) zu wachsen. Sie nehmen die Schadstoffe zwar mit dem Wasser oder der Luft auf, haben aber Mechanismen entwickelt, sich vor der giftigen Wirkung der Schadstoffe zu schützen. So speichern sie diese in bestimmten Zellräumen von Wurzel, Stängel oder Blatt oder wandeln sie in unschädliche Substanzen um. Bei den Schadstoffen handelt es sich z.B. um Schwermetalle, Halbmetalle (Arsen), Pestizide, Sprengstoffe, Lösungsmittel, Salze oder Öle. Durch die Ernte entfernt man die in den Pflanzen angereicherten Schadstoffe. Häufig ist ein wiederholtes Anbauen und Ernten der Pflanzen nötig, um die Schadstoffe vollständig aus dem Boden zu entfernen.

Um Pflanzen die Fähigkeit zu vermitteln, Schadstoffe aufzunehmen und in unschädliche Substanzen umzuwandeln, werden auch gentechnische Methoden angewandt. So wurden Pappeln gentechnisch so verändert, dass sie einen erhöhten Glutathion-Gehalt aufweisen. Glutathion wird in den Zellen benötigt um Schwermetalle zu binden, so dass diese ihre toxische Wirkung verlieren. Pappeln lagern die so unschädlich gemachten Schwermetalle in ihren Blättern ab welche dann umweltneutral entsorgt werden können.

Quelle: www.pflanzenforschung.de


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